Die „Allianz für die Familie“

Unter dem Dach der "Allianz für die Familie" sind seit Mitte 2003 mittelfristig angelegte Initiativen für eine bessere Balance von Familie und Arbeitswelt gebündelt. Starke Partner aus Wirtschaft, Verbänden und Politik setzen sich öffentlich und beispielhaft für eine Unternehmenskultur und Arbeitswelt ein, die für alle Beteiligten Gewinn bringt.

Die "Allianz für die Familie" will auf Initiative von Renate Schmidt und Liz Mohn Zeichen setzen für eine nachhaltige Familienpolitik. Sie basiert auf dem Konsens, dass

unsere Gesellschaft eine höhere Geburtenrate braucht,

unsere Wirtschaft auf qualifizierte Arbeitskräfte und eine höhere Erwerbstätigkeit von Frauen angewiesen ist,

unsere Kinder eine frühe Förderung, Bildung und Erziehung benötigen.
Für die Ziele der Allianz konnten prominente Unterstützer gewonnen werden: der Präsident der DIHK, Ludwig Georg Braun, der Personalchef VW, Peter Hartz, der Präsident der BDA, Dieter Hundt, der Unternehmensberater Roland Berger, die Unternehmerin des Jahres 2003, Christine Licci, die Präsidentin des Goethe-Instituts Jutta Limbach, der Publizist Warnfried Dettling, der Familienforscher Prof. Hans Bertram, der Vorsitzende der IGBCE, Hubertus Schmoldt und der Vorsitzende des DGB, Michael Sommer. In ihrem Wirkungskreis und in der breiten Öffentlichkeit setzen sich die Mitglieder einer so entstandenen Impulsgruppe für eine Balance von Familie und Arbeitswelt ein.

Die Partner haben vereinbart, sich mit ihren Möglichkeiten für eine familienfreundliche Arbeitswelt und Unternehmenskultur einzusetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen:

Unternehmenskultur

Arbeitsorganisation

Arbeitszeit

Personalentwicklung

Familienunterstützende Dienstleistungen.
Eine regelmäßige Abstimmung auf der Arbeitsebene, Gutachten renommierter Experten sowie bi- und multilaterale Projekte füllen die Kooperation praktisch aus. Einmal monatlich findet eine Abstimmung der Partner BMFSFJ, Bertelsmann-Stiftung, BDA, BDI, DIHK, ZDH, DGB und BMWA in einer "Kooperationsgruppe Balance" statt. Ein wissenschaftliches Kompetenznetzwerk, in dem u.a. Prof. Bert Rürup sowie Prof. Jutta Allmendinger mitwirken, unterstützt die Allianz.