SPD Rheinbach sieht Einrichtung eines eigenen Jugendamtes kritisch

Fraktionsvorsitzende Martina Koch
Stv.Fraktionsvorsitzende Martina Koch

Die katastrophalen Vorkommnisse in Bremen, Hamburg und Kassel in den vergangenen Monaten zeigen, hier darf und kann man nicht um jeden Preis sparen. Die Verantwortlichkeit der Städte und Kommunen hört nicht an den Ortsgrenzen auf. Die Frage ist, wie verhalten sich die Kommunen mit eigenem Jugendamt in Zukunft bei anstehenden kostenintensiven Leistungen? Steht dann das Wohl des Kindes immer noch im Zentrum der Entscheidungen? Eine Heimunterbringung kostet z. B. 50.000 Euro jährlich, da sind die vermeidlichen Einspa-rungen schnell aufgebraucht.
„Zumindest ist fraglich, ob eine Dezentralisierung eine bessere Vernetzung bringt“, weiterhin ist zu erklären, wie das gesamte Angebot des Kreisjugendamtes in Rheinbach ohne Quali-tätsverlust abgedeckt werden kann, fasst SPD Pressesprecherin Martina Koch die Meinung der Fraktion zusammen.