Keine Werbung für Freibierpartys in Rheinbach

Ratsherr  Kalle Kerstholt und Ortsvorsteher von Merzbach
SPD-Ratsherr Karl-Heinz Kerstholt

Übermäßiger Alkoholkonsum von Jugendlichen ist seit längerem im Gespräch. Politik und Öffentlichkeit beschäftigen sich daher seit der Zeit mit der Frage, wie sich diese Auswüchse vermeiden lassen.
Es ist erfreulich, dass die Anwendung des Jugendschutzes, besonders im Gastronomiegewerbe, von der Stadtverwaltung Rheinbach in den letzten Monaten verstärkt kontrolliert wird.
„Dass nun aber ausgerechnet einige Gastronomen in den vergangenen Wochen des öfteren Freibierpartys veranstaltet und beworben haben, die besonders Jugendliche anlocken und zum unkontrollierten Alkoholkonsum animieren sollen, ist für uns nicht mehr hinnehmbar,“ so der jugendpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Kalle Kerstholt.
Er fügt hinzu: „Das Wetttrinken wird hier in besonderem Maße gefördert und damit zunehmend zum Problem.“
Aus diesem Grunde beantragt die SPD Rheinbach ein generelles Werbeverbot für Freibierpartys im Stadtgebiet von Rheinbach. „Weiterhin sollten bei Zuwiderhandlung ordnungsrechtliche Maßnahmen ergriffen werden, um solche Veranstaltungen verhindern zu können,“ erläutert Martina Koch, SPD Fraktionsvorsitzende.