Aufbruch in ein selbstbestimmtes Leben. Das Persönliche Budget

„Mit dem trägerübergreifenden Persönlichen Budget tritt zum 1.1.2008
eines der wichtigsten Instrumente moderner Behindertenpolitik in Kraft“
so die Rhein-Sieg-Bundestagsabgeordnete Ulrike Merten. Ab kommendem Jahr
hat jeder behinderte Mensch nach § 19 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) einen Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget. Das klassische Leistungsdreieck zwischen Leistungsträger, Leistungsempfänger und Leistungserbringer wird aufgelöst. Fest
definierte, trägerspezifische Dienst- oder Sachleistungen werden durch Geldleistungen oder Gutscheine ersetzt. „Damit können behinderte
Menschen eigenverantwortlich als Käufer, Kunde oder Arbeitgeber über die Art der Leistungserbringer bestimmen“ so der Bonner Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber. Als Experten in eigener Sache
entscheiden sie selbst, welche Hilfe, wann und durch welchen Dienst, ihren Bedürfnissen entspricht.
Die SPD-Bundestagsfraktion, die maßgeblich daran mitgewirkt hat, dass das Persönliche Budget in das Sozialgesetzbuch IX aus dem Jahr 2001 aufgenommen wurde, will darüber mit Fachleuten und Betroffenen vor Ort diskutieren und Anregungen für die weitere parlamentarische Arbeit aufnehmen. Bei dieser Veranstaltung können Sie mit behindertenpolitischen Experten, mit unabhängigen Fachleuten, Leistungserbringern und Betroffenen diskutieren.
Interessierte an der Dialogveranstaltung in Bornheim können sich an das Bürgerbüro Ulrike Merten wenden: Schweigelstr. 15, 53359 Rheinbach, Tel. 02226/17544, E-Mail: Ulrike.Merten@nullwk.bundestag.de