Diskussion über Lage der Ein- und Ausfahrt

SPD-Ratsfrau Birgit Formanski
SPD-Ratsfrau Birgit Formanski

Das Blümlingspfadviertel nimmt allmählich seine endgültige Form an; eine der letzten großen Flächen wird demnächst bebaut. Laut Verwaltungsvorlage wird in Höhe des GTZ ein größerer Gebäudekomplex mit u. a. Praxisräumen für sechs Ärzte und einer physiotherapeutischen Einrichtung sowie einer Apotheke errichtet. Ein Grossteil der AnliegerInnen freut sich bereits auf die medizinische Nahversorgung. Nur die Lage der Ein- und Ausfahrt zu diesem Projekt sorgt für Unruhe und großen Diskussionsbedarf im Blümlingspfadviertel.
Ursprünglich war die Zuwegung für die Keramikerstraße vorgesehen. Da jedoch die Strecke zwischen Ampelanlage und Kreisel zu kurz für eine Ein- und Ausfahrt schien, sollte die Zu- und Abfahrt nun über die Heuss-Knapp-Straße erfolgen. Wie sich vor Ort allerdings zeigte, erwies sich diese Straße, die nur teilweise über einen Fußweg verfügt, absolut nicht als Zubringung geeignet. Diese Version scheint nun, nach erheblichem BürgerInnenprotest, nach Eingaben, Einwendungen und Widersprüchen, nicht mehr aktuell zu sein.
SPD-Ratsfrau Birgit Formanski hat inzwischen einen anderen Vorschlag eingebracht, der die Ein- und Ausfahrt für die Straße ‚Blümlingspfad’ vorsieht. Dazu müsste bei dem Plan dieses Objektes ein Tausch zwischen einem Teil der Parkplätze und dem Gebäude vorgenommen werden. Das Haus würde demnach nach Norden in die Nähe des Lärmschutzwalles und die Parkplätze, die vorher für den nördlichen Teil des Grundstückes vorgesehen waren, zur Straße ‚Blümlingspfad’ verschoben. Da ohnehin die meisten der BesucherInnen zurück zum Kreisel fahren würden, wäre das Viertel nicht weiter belastet.
Durch diesen Plan wäre der von der Ampel kommenden Richtung Rheinbach fließende Verkehr auf der Keramikerstraße nicht gehindert und die AnliegerInnen der Heuss-Knapp-Straße fühlten sich nicht durch Ärztehaus-BesucherInnen, die mit dem Auto kommen, gestört.
„Die Struktur in diesem Viertel hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Gerade in der letzten Zeit haben besonders viele junge Familien dort ein Zuhause gefunden.
Nach der Fertigstellung des Altenheimes wird eine weitere Klientel dorthin ziehen, auf die, genauso wie auf die Kinder, im Straßenverkehr Rücksicht genommen werden müsste“, so Birgit Formanski.