Koch: SPD ist besser für Rheinbach

Martina Koch nach einstimmiger Nominierung mit Folke große Deters
Bürgermeisterkandidatin Marina Koch mit Folke große Deters

Bei nur einer Enthaltung und keiner Gegenstimme ist Martina Koch, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, mit einem starken Ergebnis zur Bürgermeisterkandidatin der Rheinbacher SPD gewählt worden.
In ihrer Nominierungsrede machte sie sich ausdrücklich auch das Programm zu eigen, dass zuvor in Bürgerforen entwickelt worden war und gleichzeitig mit der Nominierung der Kandidatin verabschiedet wurde. „Rheinbach ist schön. Aber wir müssen aus unseren Möglichkeiten mehr machen“, kritisierte Martina Koch die Politik der aktuellen CDU-Mehrheit. So stünden die meisten anderen Kommunen in Nordrhein-Westfalen finanziell ungleich besser da. Auch bei Betreuungsangeboten für Kinder bestünde im Vergleich zu anderen Städten und Kommunen noch Nachholbedarf.
In ihrer Rede betonte Martina Koch besonders die Bedeutung der Solidarität mit den Schwachen: „Wir stehen auch bei knappen Kassen für ein solidarisches Gemeinwesen. Deshalb nehmen wir ganz besonders die Bedürfnisse von alten Menschen und von Kindern und Jugendlichen in den Blick.“ Des Weiteren erneuerte Martina Koch die Forderung der SPD nach einer verkehrsberuhigten „Schutzzone Altstadt“ und bekräftigte die Ablehnung der Hauptverkehrsstraße mitten durch den Rheinbacher Wald, die nach dem Beschluss der CDU-Mehrheit von der Waldkapelle bis zum Autobahnzubringer zwischen Rheinbach und Wormersdorf führen soll.
Ihre Rede schloss sie mit einem Zitat des designierten SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering und empfahl ihrer Partei ein „heißes Herz und klare Kante“ im Wahlkampf für eine Politik „besser für Rheinbach“.