CDU/FDP: Wahlkreiseinteilung gegen den Widerstand der Flerzheimer Bürger durchgesetzt

Bürgermeisterkandidat Dietmar Danz
Dietmar Danz, SPD-Kandidat für Flerzheim

In der Ausgabe 39/2008 von "Blick aktuell" versucht ein ehemaliger CDU-Ratsherr aus Flerzheim das schön zu reden, was nicht schön zu reden ist: Aus Gründen parteipolitischer Opportunität wird der Flerzheimer Wahlkreis bei der nächsten Kommunalwahl zerschlagen. Richtig ist, dass der Ortsteil nicht mehr in Gänze einen einzelnen Wahlkreis hätte bilden können. Richtig ist aber auch, dass Straßen sachfremd und unstrukturiert aus Flerzheim herausgebrochen und Ramershoven und Peppenhoven zugeschlagen wurden.
Man kann es tatsächlich auch anders sehen, Herr Ley! Anstatt sich sachlich und im Konsens mit der Frage sinnvoller Wahlkreisbildungen auseinanderzusetzen, greift er in die Mottenkiste parteipolitischer Polemik und diffamiert erst einmal einen politischen Mitbewerber. Aber was soll man auch anderes von einer Partei erwarten, die vor vermeintlicher Kraft kaum noch gehen kann und im nächsten Jahr über ihre eigenen Beine stolpern wird.
Mit der Arroganz der Macht wurden konstruktive Vorschläge von SPD, Grünen und UWG vom Tisch gewischt. Was ist sachgerecht und wohlüberlegt an einer Wahlkreiseinteilung, wenn die Konrad-Adenauer-Straße, die mitten durch Flerzheim führt, Ramershoven und Peppenhoven zugeschlagen wird, alle zu beiden Seiten von der Konrad-Adenauer-Straße abzweigenden Straßen jedoch zum Wahlkreis Flerzheim gehören. Was muss es die CDU doch gewurmt haben, dass bei der Kommunalwahl 2004 der Wahlkreis Flerzheim von einem UWG-Vertreter direkt gewonnen wurde. Also muss man unter dem Deckmantel arithmetischer Notwendigkeiten mithilfe des Bürgermeisters dafür sorgen, dass solch ein Betriebsunfall nicht noch einmal passiert. Um es mit Wilhelm Busch zu sagen: Ein Schelm, der Böses dabei denkt.