SPD will keine „halben Sachen machen“

Geschäftsführer des Vorstandes des SPD-Ortsvereins und Stadtratkandidat Jürgen Lüdemann
SPD-Stadtratskandidat Jürgen Lüdemann

„Merkwürdig“ finden SPD-Stadtratskandidat Jürgen Lüdemann, und der Rheinbacher SPD-Vorsitzende Folke große Deters die jüngste Pressemitteilung der CDU zur Hauptstraße. „Da wird mit viel Pathos gefordert, eine Verkehrsberuhigung in der Innenstadt erst „in einem gewissen repräsentativen Zeitraum zu testen“, als ob dem irgendjemand widersprochen hätte“, erklärt Folke große Deters. Erstaunlich finde er nur, dass diese Forderung nun von „den gleichen Leuten“ erhoben werde, die im Jahr 2001 „exakt eine solche Erprobungsphase gegen den Willen der SPD vorzeitig abgebrochen haben.“
„Wir befürchten aus leidvoller Erfahrung, dass es die CDU auch im Kommunalwahlkampf 2009 mit der Verkehrsberuhigung nicht ernst meint“, so SPD-Stadtratskandidat Jürgen Lüdemann. Er macht diesen Eindruck auch an der einschränkenden Vorgabe im CDU-Antrag fest, die Verkehrsbelastung in der Hauptstraße lediglich um 50 Prozent zu reduzieren. „Letztes Jahr hat die SPD dort an einem Samstagvormittag in zwei Stunden 1427 Autos gezählt. Eine Minderung des Verkehrs auf rund 700 Fahrzeuge stellt keine wesentliche Verbesserung dar“ so Lüdemann weiter: „Wir sollten jetzt nicht von Anfang an halbe Sachen machen.“