SPD verteilt gereimte Wunschzettel am Nikolaustag

Passend zur Jahreszeit präsentierte die SPD Rheinbach bei ihrem Infostand in der Hauptstraße ihre politischen Forderungen in ungewohnter Verpackung: In Form eines gereimten Wunschzettels verdeutlichten die Sozialdemokraten um Bürgermeisterkandidatin Martina Koch ihren Wunsch, dass die lang ersehnte Umorientierung der CDU hin zu einer verkehrsberuhigten „Schutzzone Altstadt“ noch etwas mutiger ausfällt: „Dicht an dicht und Stoß an Stang/zieht Blech die Hauptstraße entlang“ beschreibt das Gedicht die Ist-Situation, und sagt auch, was für eine „Innenstadt mit Flair und Schwung“ jetzt zu tun ist: „Drum liebe Leute, statt Autos nur zu reduzieren/lasst es uns sogleich richtig machen./Macht endlich Schluss mit halben Sachen/was können wir dabei verlieren./Das Ziel des Ganzen muss doch sein/Abgase raus und Menschen rein!“. Mit diesen Zeilen zielen die Sozialdemokraten auf die Einschränkung im CDU-Antrag, den Autoverkehr in der Hauptstraße lediglich um 50 Prozent zu reduzieren. Der Rheinbacher SPD-Vorsitzende Folke große Deters verweist als Alternative dagegen auf das Stufenkonzept, zu dem sich seine Partei auf ihrer Mitgliederversammlung im September erneut bekannt hatte. Ein erster Schritt innerhalb einer Erprobungsphase wäre hiernach die Schließung der Hauptstraße zwischen „Wilhelmsplatz“ und „Voigtstor“ für den motorisierten Verkehr an Wochenenden. Wenn sich dies nach der Probephase bewähre, könne der Verkehr durch Öffnung der Löherstraße in beide Richtungen dauerhaft und – anders als nach dem CDU-Konzept – komplett aus der Hauptstraße abgeleitet werden. Das „Leitbild einer Verkehrsplanung der Zukunft“ kann unter www.spd-rheinbach.de unter dem Menüpunkt „Kommunalpolitische Leitlinien“ herunter geladen werden