Ist Splitstreuung erforderlich?

SPD-Ratsfrau Renate Krämer
SPD-Ratsfrau Renate Krämer

Der Winterdienst wurde in den ersten Wochen des Jahres sehr intensiv in Anspruch genommen. Haupt- und Nebenstrecken im Rheinbacher Stadtgebiet und in den Ortschaften werden unterschiedlich behandelt und bestreut und nicht alle von Mitarbeitern des Bauhofes selbst bedient.
Die beiden Ratsfrauen Ute Krupp und Renate Krämer haben zum Thema folgende Fragen an die Verwaltung gerichtet, die am Montag in der Fragestunde des Rates beantwortet werden:
Wie werden in der Kernstadt und den Ortschaften die einzelnen Bereiche bedient?
Welche Straßen im Stadtgebiet werden mit Split gestreut, welche werden überhaupt nicht durch den Winterdienst befahren?
Werden Wirtschaftswege durch den Winterdienst geräumt und/oder bestreut?
Um welche Uhrzeit beginnt am Morgen der Einsatz des Winterdienstes?
Wäre es möglich/denkbar die Straßenbereiche, die mit Split bestreut werden, nur vom Schnee zu räumen?
„Ein Bürger, der selber lange Jahre im Betriebshof der Straßenmeisterei Winterdienst absolviert hat, schlug vor, die Straßen möglichst früh vom Schnee soweit möglich zu räumen, die Schneedecke sich verfestigen zu lassen und kein weiteres Streugut zu verwenden. Nach seinen Erkenntnissen verfährt die Nachbarstadt Meckenheim so, in Österreich ist dies wohl auch Praxis!“, so Ute Krupp. „Aus dem Sicherheitsaspekt wäre kaum ein Unterschied vorhanden, da feste Schneedecken bei angepasster und langsamer Fahrweise gut zu befahren sind.“
Renate Krämer dazu: „Von Vorteil wäre, das Streugut gespart wird und die Straßen hinterher nicht noch wochenlang mit Split versehen sind, der erst viel später durch die Straßenreinigung beseitigt wird. Das wäre auch weniger Aufwand für die Straßenreinigung. Und der Bürger hat nicht so lange diesen ekligen Split vor der Türe liegen“.
„Aber natürlich richten wir unseren Dank an alle Mitarbeiter des Straßendienstes, die bei Wind und Wetter dafür sorgen, das wir alle sicher fahren können“, so Ute Krupp und Renate Krämer abschließend.