SPD will nachhaltige Klimapolitik für Rheinbach etablieren

Bürgermeisterkandidatin Martina Koch mit den  SPD-Kandidaten für Südwest und die Referenten
Bürgermeisterkandidatin Martina Koch mit den SPD-Kandidaten für Südwest und die Referenten

Neue Energie für Südwest – unter dieser Überschrift luden die SPD-Stadtratskandidaten Reinhold Becker, Walter Langer und Jürgen Spilles zu einer Bürgerversammlung ein.
„Es war von allem etwas dabei: Tipps für den individuellen Haushalt aber auch interessante Handlungsempfehlungen für die Kommunalpolitik“, zeigte sich Reinhold Becker zufrieden. „Wir wollen mit unserem Klimaschutzkonzept und mit Veranstaltungen dazu beitragen, dass das Thema „Energie“ endlich ganz oben auf der Tagesordnung steht“, ergänzt Walter Langer. „Es gab schon Anfang der 90er Jahre ein Gutachten, das auf einem SPD-Antrag beruhte und leider nie umgesetzt wurde. Das darf sich bei dem Klimaschutzkonzept von 2009, welches die Stadtverwaltung auf Antrag von SPD-Bürgermeisterkandidatin Martina Koch derzeit erarbeiten lässt, nicht wiederholen“, findet Jürgen Spilles. So wurden bereits im Gutachten von 1990 so genannte Blockheizkraftwerke empfohlen. Hierunter versteht man eine Anlage zur Erzeugung von elektrischem Strom und Wärme, die vorzugsweise am Ort des Wärmeverbrauchs betrieben wird. Durch die Nutzung der Abwärme der Stromerzeugung direkt am Ort der Entstehung wird in erheblichem Maße Energie eingespart. Im Jahr 1990 wurde für Rheinbach-Südwest etwa für das Schulzentrum und das Hallenbad die Einrichtung von Blockheizkraftwerken empfohlen.