Weiterhin gutes ÖPNV-Angebot im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis

SPD-Ratsfrau Ute Krupp
SPD-Kreistagsabgeordnete Ute Krupp

Nicht allen Bürgerinnen und Bürgern ist bewusst, dass für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in den Kommunen in erster Linie der Kreis zuständig ist. Der Planungs- und Verkehrsausschuss des Rhein-Sieg-Kreises beschloss am 19. Mai 2009 den ersten Teilplan des Nahverkehrsplanes, der überwiegend den linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis betrifft. Die Rheinbacher SPD-Kreistagsabgeordnete Ute Krupp und ihr Meckenheimer Kollege Werner Albrecht, beide Mitglied in diesem wichtigen Fachausschuss, zeigten sich nach dem Beschluss zufrieden: „Rheinbach und Meckenheim haben weiterhin ein sehr gutes ÖPNV-Angebot, das sich sehen lassen kann. Die Angriffe der Bonner, die Buslinien 800 (Rheinbach-Bonn Hbf) und 843 (Meckenheim-Bonn Hbf) künftig am Duisdorfer Bahnhof enden zu lassen mit dem Argument, bahnparallele Verkehre zu verhindern, konnten abgewehrt werden. Nachdem Landrat Kühn und die CDU-Mehrheit beim letzten Nahverkehrsplan 2004 die von der SPD schon damals beantragten alter-nativen Busverkehre wie Taxibusse, also Busse auf Anruf, abgelehnt hatten, haben sie endlich verstanden, dass in Zeiten knapper Haushaltskassen und explodierender Energiekosten solche Alternativen unumgänglich sind“. Werner Albrecht weist für Meckenheim exemplarisch darauf hin, dass ab Dezember 2009 ein Taxibus zwischen Lüftelberg und Alt-Meckenheim wochentags und samstags stündlich und sonntags zweistündlich verkehren wird. In den Hauptverkehrszeiten wochentags bleibt Lüftelberg weiterhin mit der Linie 859 mit dem Haltepunkt „Meckenheim-Industriepark“ verbunden. Die bisherige Bedienung des Abschnitts Industriepark bis Le-Mée-Platz übernimmt die Linie 843. Dazu Albrecht: „Zwar wird die Fahrzeit vom Le-Mée-Platz bis Duisdorf dadurch etwas länger, aber bis Bonn Hbf wird diese Zeit dadurch ausgeglichen, dass der Bus auf dem Bonner Stadtgebiet nicht mehr an jeder Haltestelle hält. Die Rheinbacher Kreistags-abgeordnete Ute Krupp hebt folgende Punkte hervor: „Die Einführung der Taxibusse führt für die Ortschaften zu Verbesserungen, AST-Verbindungen sollen ersetzt werden, damit unsere Bürger zu normalen Bustarifen fahren können. Der Verbindungs-verkehr aus den Ortschaften nach Rheinbach soll auf Antrag der SPD-Fraktion bis 21.30 erweitert werden. Einzig der Bereich Wormersdorf und Ersdorf/Altendorf wird auf Wunsch von Ute Krupp noch überprüft, die Ahrweiler-Verkehrsgesellschaft führt dort den Busverkehr durch. Eine Busfrühverbindung zum Bahnhof für 6 Uhr Morgens wird auf Bedarf geprüft, auch dort sollen Taxibusverbindungen ermöglicht werden.“ Abschließend versichern Krupp und Albrecht, dass sich die SPD-Kreistagsfraktion im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten auch in der künftigen Wahlperiode dafür einsetzen wird, dass der qualitativ gute ÖPNV im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis nicht nur erhalten bleibt, sondern sogar unter Ausnutzung der alternativen Busverkehre oder weiterer Instrumente wie Anruf-Sammeltaxi (AST) oder Bürgerbus, verbessert wird. Für Meckenheim, so Albrecht weiter, sind z. B. Verbesserungen bei der Anbindung der Ortsteile Altendorf und Ersdorf an Meckenheim dringend notwendig.