Der Streit zwischen der Flerzheimer und der Morenhovener CDU gefährdet die dringend notwendige Ortsumgehung von Flerzheim!

Flerzheimer Ortsumgehung gefordert
Am Kreisel Lüftelberg könnte die Trasse der neuen Ortsumgehung Flerzheim beginnen.

Flerzheim ist durch die beiden Landesstraßen 113 und 163, die zum Teil mitten durch den Ort führen, verkehrlich schwer benachteiligt. „Die Verkehrsbelastung durch die L 163 in der Konrad-Adenauer-Straße beeinträchtigt nicht nur durch den LKW-Verkehr massiv die Lebensqualität der Flerzheimer“, so der Stellv. Sachkundige Bürger Dietmar Danz (SPD). Die schmale Straße mit ihren sehr engen Kurvenradien stellt auch eine Gefahr für die Menschen dar, weil sie baulich überhaupt nicht geeignet ist, den Schwerlastverkehr in der heutigen Form aufzunehmen. Nachdem die Planung für die Ortsumgehung Flerzheim im Rahmen der Integrierten Gesamtverkehrsplanung des Landes NRW zunächst in der Priorität 1 geführt wurde, ist sie durch eine Entscheidung der Verkehrskommission des Regionalrates 2006 in die Stufe 2 verbannt worden. Zugestanden wurde lediglich, im Planungszeitraum bis 2014 alle anstehenden Entscheidungen und Planungsschritte vorzubereiten.
Bisher war es politischer Konsens, dass neben der dringend notwendigen Verbannung des LKW-Verkehrs aus der Ortsmitte von Flerzheim auch der Bau der Nordumgehung von allen politischen Entscheidungsträgern verfolgt wurde. „Der inzwischen an Schärfe zunehmende parteiinterne Streit über die Trassenführung zwischen der Flerzheimer und der Morenhovener CDU, die inzwischen auch die CDU-Kreistagsfraktion auf den Plan gerufen hat, gefährdet das wichtige Straßenprojekt“, so Dietmar Danz. „Hier ist insbesondere der gewählte Flerzheimer CDU-Ratsherr gefordert, klar und deutlich Position zu beziehen und für Ordnung in seinem Laden zu sorgen. Wer sich im Wahlkampf damit brüstet, politischen Einfluss zu haben, hat jetzt die Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen“, beschreibt Dietmar Danz seine Erwartungen.
„Der parteiinterne Streit der CDU muss beendet werden. Das von den Menschen in Flerzheim dringlich erwartete Projekt der Umgehungsstraße darf nicht durch das Gezänk gefährdet werden“, so der Stellv. Sachkundige Bürger Dietmar Danz. „Es geht insgesamt darum, für Flerzheim eine bestmögliche verkehrspolitische Lösung zu finden. Politisches Gezänk, auch wenn es parteiintern aber öffentlich ausgetragen wird, ist wenig hilfreich und nicht zielführend“, so Dietmar Danz abschließend. „Alle politischen Entscheidungsträger sind aufgefordert, hier gemeinsam an einem Strang zu ziehen.“