SPD wollte Hauptverkehrsstraße durch den Wald ablehnen

An den Stimmen von CDU und FDP scheiterte der SPD-Verstoß im Planungsausschuss, die Ablehnung der geplanten Hauptverkehrsstraße mitten durch den Rheinbacher Erholungswald zu beschließen. Damit gilt weiterhin der Ratsbeschluss von 2003, der mit der Waldtrasse in Einklang steht. „Fadenscheinig“ nennt der Rheinbacher SPD-Vorsitzende Folke große Deters die Begründung der CDU, den Beschluss erst im Zuge der Neuaufstellung des Integrierten Gesamtverkehrsplans (IGVP) treffen zu wollen. „Offensichtlich sind sich CDU und FDP intern noch nicht schlüssig, ob sie ihr Wahlversprechen halten wollen“ so große Deters weiter. „Es gab keinen sachlichen Grund, den Beschluss abzulehnen, wenn doch angeblich schon heute niemand die Straße will“, so große Deters weiter. Die SPD werde verhindern, dass das Projekt wieder „durch die Hintertür“ in den Landestraßenbedarfsplan wandere und die CDU sich dann in der Öffentlichkeit „die Hände in Unschuld“ wasche.