Ulrich Kelber und Folke große Deters besuchen Solarunternehmen in Sechtem

Gemeinsam mit SPD-Landtagskandidat Folke große Deters besuchte Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber (SPD) das Sechtemer Unternehmen „Soleos Solar“, das am Standort 20 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Begleitet wurden beide von der Bornheimer SPD-Vorsitzenden Ute Kleinekathöfer, dem Stadtratsfraktionsvorsitzenden Wilfried Hanft, Ratsherr Rainer Züge und dem Sechtemer Ortsvorsteher Dieter Paschmanns. Hauptthema war selbstverständlich die von Schwarz-Gelb beabsichtigte Kürzung bei der Einspeisungsvergütung für Solarstrom. Das Volumen der Streichungen bewegt sich – je nach Standort der Solar-Anlagen – zwischen 15 Prozent bis hin zu einer vollständigen Streichung der Förderung.
„Kürzungen um etwa 10 Prozent der Fördersumme wären verkraftbar, mehr aber nicht “, so Soleos-Geschäftsführer David Mabile. „Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir die Spitzenposition auf dem Weltmarkt, die wir unter Rot-Grün errungen haben, nicht verspielen“, zeigt Ulrich Kelber Verständnis. Die chinesische Billig-Konkurrenz mache den deutschen Herstellern momentan stark zu schaffen. „Bundesumweltminister Röttgen will leider nicht offen legen, auf welcher Datenbasis er die Höhe der Kürzung ermittelt hat. Wir werden dafür kämpfen, dass hier keine Arbeitsplätze in dieser Zukunftsbranche verloren gehen“, so Kelber weiter.
SPD-Landtagskandidat Folke große Deters verwies auf die Bedeutung der Landtagswahl für die Zukunft der Sonnenenergie. „Die notwendige Anschubfinanzierung für die Einrichtung von Solar-Anlagen vor Ort wurde vielfach von den Kommunen geleistet. Schwarz-Gelb in Düsseldorf kürzt denen jedoch die Mittel und schränkt das Betätigungsfeld von kommunalen Stadtwerken wie dem Bornheimer Stadtbetrieb gesetzlich immer weiter ein.“
Ulrich Kelber erinnerte daran, dass die Solar-Branche mächtige Gegner hat: „Für die Gewinne der Energiekonzerne ist es natürlich Gift, wenn jeder seinen Strom auf dem eigenen Dach selber produziert“ so der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Diese Lobbyisten hätten erfahrungsgemäß einen guten Zugang zu amtierenden schwarz-gelben Bundesregierung. „Die SPD steht aber ohne Wenn und Aber für den Aufbau einer dezentralen Energieversorgung, die gut für die Umwelt und auf Sicht auch gut für den Geldbeutel der Verbraucherinnen und Verbraucher ist“, ergänzt Folke große Deters.