Folkes Stimme – sozial und gerecht

Der Slogan „Folkes Stimme – sozial und gerecht“ ist ein Wortspiel. Aber SPD-Landtagskandidat Folke große Deters legt Wert darauf, dass es sich bei dem Spruch auf seinen Plakaten nicht bloß um „Klamauk“ handelt. „Die Leute wollen eine Politik, die auch die Schwächeren im Blick hat. Wer sich dafür einsetzen will, der ist auch „Volkes Stimme“ mit „V““, so der junge Rheinbacher SPD-Vorsitzende. In dem Flyer, den er gemeinsam mit seinen Plakaten in einer Pressekonferenz vorstellte, verspricht er außerdem, jederzeit für die großen und kleinen Anliegen der Bürger/innen ansprechbar zu sein. Deshalb wird er auch schon im Wahlkampf vor allem „Klinken putzen“ und sich den Menschen vor ihrer Haustür persönlich vorstellen.
Als „größtes Anliegen“ bezeichnet er den Einsatz für ein Bildungssystem, dass „Aufstieg statt Abstieg“ organisiert, denn momentan kämen auf neun schulische Absteiger nur ein Aufsteiger. „Wir können uns schon ökonomisch nicht leisten, auch nur ein Kind ohne Schulabschluss zurückzulassen. Aber gute Bildung ist vor allem ein Menschenrecht, das nicht vom Bankkonto der Eltern abhängen darf. Deshalb steht die SPD für die schrittweise Einführung von Gebührenfreiheit von der KiTa bis zur Uni“, erläutert große Deters das bildungspolitische Programm der NRW SPD.
Dabei wisse er, dass für diese Pläne mehr Geld benötigt werde und Steuersenkungen dann nicht möglich seien. „Als aktiver Rheinbacher Kommunalpolitiker macht mir die Überschuldung unserer Stadt große Sorgen. Viele unserer Haushaltsprobleme sind Resultat einer schlechten Politik von CDU und FDP vor Ort, aber momentan bekommen auch die Kommunen Probleme, die in der Vergangenheit besser gewirtschaftet haben als Rheinbach. Wir müssen Geld in KiTa-Plätze statt in Übernachtungsplätze stecken“, kritisiert er die Steuerpolitik von CDU und FDP. „Wenn hier Freizeitpark, Musikschule, Bücherei, Sportplätze oder Gebäude für Vereine und Initiativen irgendwann dicht gemacht werden müssen, dann sägen wir an dem Ast, auf dem wir sitzen. Denn hier vor Ort wird auch gesellschaftlicher Zusammenhalt organisiert“, fordert Folke große Deters mehr Geld für die Kommunen von Bund und Land. „Wer wieder eine Politik will, die sich am Allgemeinwohl statt an Klientel-Interessen orientiert, der muss mit beiden Stimmen SPD wählen und Hannelore Kraft zur Ministerpräsidentin machen“, schließt Folke große Deters seine Präsentation selbstbewusst.
Auf der Internetseite www.folke-deters.de finden sich umfangreiche Informationen sowie ein gemeinsames Interview von Folke große Deters und Franz Müntefering