Aufstellung des Wartehäuschens an der Bushaltestelle Flerzheim-Mitte muss umgehend erfolgen!

Fehlendes Buswartehäuschen in Flerzheim
Fehlendes Buswartehäuschen in Flerzheim

Es war einmal im Ortsteil Flerzheim ein Wartehäuschen, dass wollte den Menschen einen angenehmen Wetterschutz bieten. Tagaus, tagein versah es seinen Dienst. Bis zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem ein betrunkener Autofahrer mit unangepasster Geschwindigkeit durch Flerzheim fuhr und auf eisglatter Fahrbahn in einer Linkskurve in das Wartehäuschen der Bushaltestelle rutschte. Und wenn es dabei nicht gestorben wäre, so würde es noch heute leben.

Diese Formulierungen in Anlehnung an Grimms Märchen sind hinlänglich bekannt. „Unverständlich ist jedoch die Initiative der CDU“, so der Flerzheimer SPD-Kommunalpolitiker Dietmar Danz. „Sie plädiert nach dem Unfall dafür, die Bushaltestelle vollständig zu verlegen. Für die CDU in Flerzheim ist nicht der Autofahrer verantwortlich, nein es ist das Wartehäuschen und muss versetzt werden“, so Dietmar Danz weiter.

Der zuständige Rheinbacher Ausschuss für Umwelt, Planung und Verkehr muss sich jetzt zwangsläufig mit der Initiative der CDU-Flerzheim beschäftigen. „Es ist eine, im wahrsten Sinne des Wortes, Schnapsidee gewesen, eine solche Forderung zu stellen“, kommentiert Dietmar Danz (SPD) das Anliegen der CDU. „Wie nicht anders zu erwarten, kommen die Fachleute von Stadtverwaltung, Polizei und dem Linienbetreiber RVK übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass eine Notwendigkeit für eine Verlegung der Haltestelle Flerzheim-Mitte nicht besteht“, beschreibt Dietmar Danz zusammenfassend das Ergebnis der Prüfung.

„Die überflüssige Ratsinitiative der CDU hat dazu geführt, dass sich die Aufstellung eines neuen Wartehäuschens am bisherigen Standort deutlich verzögert hat“, beklagt der Flerzheimer SPD-Kommunalpolitiker. „Dafür haben die Menschen in Flerzheim wenig Verständnis. Die Menschen hoffen, dass nach der Ausschussentscheidung jetzt kurzfristig die Neuaufstellung des Wartehäuschens am bisherigen Standort erfolgt“, so Dietmar Danz abschließend.