SPD stimmt im Rat der Resolution der schwarz-gelben Koalition zur Ausstattung der Polizeiwache Rheinbach nicht zu

SPD-Ratsfrau Ute Krupp
SPD-Ratsfrau Ute Krupp

Was ist Schlimmes passiert bei der Rheinbacher Polizei?
Anhand der jährlich überprüften Zahlen über die Einsatzhäufigkeit im Gebiet des Polizeipräsidiums Bonn hat Polizeipräsident Albers das getan, wozu ein Behördenleiter verpflichtet ist. Er hat sein vorhandenes Personal entsprechend eines festgelegten Schlüssels verteilt.
Wir sind in Rheinbach in der glücklichen Lage, dass es niedrige Fallzahlen im Bereich Verkehrsunfälle und Straftaten und Ordnungswidrigkeiten gibt, es passiert bei uns weniger, als in anderen Bereichen des Polizeipräsidiums Bonn.
„Genau wie der Bürgermeister in seiner Verwaltung Mitarbeiter umsetzen kann und es tut, wenn sich Arbeitsschwerpunkte verschoben haben, wurde dies im Bereich der Polizei auch durchgeführt. Daraus nun abzuleiten, in Rheinbach ist die öffentliche Sicherheit bedroht, hält die SPD-Fraktion für Augenwischerei“ so Ratsfrau Ute Krupp, ebenfalls Mitglied im Polizeibeirat beim PP Bonn.
Die im 24-Stunden-Dienst besetzte Wache in Rheinbach ist schon immer zuständig für den Bereich Rheinbach/Swisttal und nachts zusätzlich für Meckenheim und Wachtberg. Im Nachtdienst sind nach Aussage von Polizeipräsident Albers, wie bisher, zwei Fahrzeuge im Einsatz.
Aber weniger Beamte als zuvor sind für die Dienste zuständig. Zunehmender Arbeitsdruck ist immer eine Belastung für die Betroffenen, trifft aber Mitarbeiter in sehr vielen Bereichen des Berufslebens, wie viele von uns am eigenen Leib spüren.
Erfreulicherweise sind im Bereich der Polizeiwache Rheinbach die Einsatzzahlen am niedrigsten. Wir sollten uns alle wünschen, dass dies so bleibt.
Bei sich negativ ändernden Fallzahlen ist der Polizeipräsident verpflichtet, das Personal wieder entsprechend aufzustocken.
Die SPD-Fraktion wird die Einhaltung der Mindestpersonalstärke, d.h. 2 Streifenwagen im Nachtdienst für die Wache Rheinbach, sehr genau im Auge behalten