Behalten statt Aussortieren

„Jetzt liegt der Ball im Spielfeld der Eltern“, kommentiert der Rheinbacher SPD-Vorsitzende Folke große Deters die einstimmige Entscheidung des Schulausschusses, in der Woche nach den Herbstferien eine Bedarfsumfrage für eine Gesamtschule durchzuführen.
Nur wenn sich die Eltern in der Umfrage für die neue Schulform aussprechen, kann ein Anmeldeverfahren für eine Gesamtschule eingeleitet werden. „Anders als die Vorgänger-Umfrage ist diese Umfrage nun entsprechend unserer Forderung anonym. Deshalb hoffe ich, dass nun mehr Eltern ihre Meinung sagen und mitentscheiden“, so Folke große Deters weiter. Die Sozialdemokraten wollen in den nächsten Wochen mithelfen, den Eltern alle nötigen Informationen zu geben, um sich selber ein Bild zu machen.

Klarer Standpunkt der SPD

Dabei verschweigen sie jedoch nicht ihren eigenen Standpunkt: „Eine Gesamtschule hat den Anspruch, jedes Kind zu behalten, das ihr anvertraut ist. Im dreigliedrigen Schulsystem ist dagegen frühe Auslese und Abschulung Teil des Konzepts“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Martina Koch. „Wir werben für die Gesamtschule, weil hier auf Leistungsschwankungen flexibel reagiert werden kann, ohne dass die Kinder gleich die Schule wechseln müssen und sich dann als Versager abgestempelt fühlen.“
Das Rheinbacher Schulsystem der Zukunft bestünde dann nur noch aus den Gymnasien und der neuen Gesamtschule, Realschule und Hauptschule würden auslaufen und in der neuen Gesamtschule aufgehen. „In unserer Nachbarschaft können sich Gesamtschulen vor Anmeldungen kaum retten. Das zeigt, dass sich viele Eltern diese jahrelang erprobte Schulform für ihre Kinder wünschen“, so Folke große Deters abschließend.

Über den u.a. Download-Link oder in der linken Spalte unter Dokumente/Download erhalten Sie ausführliche Informationen zum Verfahren und zur neuen Schulform. Der Rheinbacher SPD-Vorsitzende Folke große Deters steht darüber hinaus gerne telefonisch (01577-6658027) oder per E-Mail (deters.folke@nullfreenet.de) für Fragen zur Verfügung.