Dietmar Danz wird Bürgermeisterkandidat der SPD Rheinbach

Bürgermeisterkandidat Dietmar Danz

Einstimmig bei nur zwei Enthaltungen nominierte die Rheinbacher SPD den stellvertretenden Vorsitzenden und Flerzheimer Ratsherrn Dietmar Danz zu ihrem Bürgermeisterkandidaten.

Dietmar Danz wies in der Mitgliederversammlung der Rheinbacher Sozialdemokraten insbesondere auf die desaströse finanzielle Situation der Stadt Rheinbach hin. „Seit 2003 befindet sich Rheinbach im sog. Nothaushalt. Seither hat die Kommunalaufsicht das vorgelegte Haushaltssicherungskonzept wiederholt als nicht genehmigungsfähig abgelehnt, so zuletzt im Jahr 2012. Die städtischen Schulden belasten jede Bürgerin und jeden Bürger bereits heute mit rund 3.800 Euro“, beschrieb der Kandidat für das Amt des Rheinbacher Bürgermeisters die dramatische Lage.

Der sozialdemokratische Kommunalpolitiker erinnerte auch daran, dass schon sehr frühzeitig die Rheinbacher SPD politische Impulse gesetzt und ein Klimaschutzkonzept auf den Weg gebracht habe. „Deshalb könnte Rheinbach nach einer Studie schon heute Selbstversorger bei Strom und Wärme sein“; weiß Dietmar Danz zu berichten. Den Ausbau und den Einsatz erneuerbarer Energien in Rheinbach will er vorantreiben.

„Zur attraktiven Innenstadt gehört auch eine Lösung der verkehrlichen Situation in der Hauptstraße. Auf engstem Raum drängen und bedrängen sich hier motorisierter Verkehr, Radfahrer und Fußgänger. Unsere Hauptstraße muss ein Ort der Begegnung werden“, benennt Ratsherr Dietmar Danz, SPD-Kandidat für das Amt des Rheinbacher Bürgermeisters, eines der drängendsten Probleme in der Rheinbacher Kernstadt. „Mit mir als Bürgermeister und einer politischen Gestaltungsmehrheit im nächsten Stadtrat gilt es, die Attraktivität des zentralen Einkaufsbereiches der Hauptstraße zu stärken und den Vorrang von Fußgängern und Radfahrern vor dem motorisierten Individualverkehr sicher zu stellen. Dazu werde ich alle Akteure an einen Tisch holen und gemeinsame Lösungsansätze erarbeiten“, so Dietmar Danz.

Wichtig ist dem sozialdemokratischen Kommunalpolitiker, den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern in Augenhöhe zu führen. Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungsprozessen statt Klüngel müssen Einzug ins Rathaus halten. „Der verlässliche Dialog mit den Menschen in dieser Stadt ist mir wichtig. Die negativen Beispiele im Umgang mit Bürgerinitiativen in Rheinbach, unter anderem mit der Initiative Energiewende und der Initiative Stolpersteine sind noch hinlänglich bekannt. Das ist nicht mein Verständnis von Kommunikation“, stellt Dietmar Danz eindeutig klar.

Der Rheinbacher SPD-Vorsitzende Folke große Deters freute sich darüber, „dass wir den Rheinbacherinnen und Rheinbachern ein gutes Angebot für eine seriöse Verwaltungsspitze machen können.“ Rheinbach habe hervorragende Voraussetzungen, aus denen der Amtsinhaber und seine schwarz-gelbe Koalition aber zu wenig machten. „Es ist beschämend, dass wir finanziell unter den linksrheinischen Kommunen mit Abstand am schlechtesten da stehen. Durch diese verantwortungslose Politik drohen Steuererhöhungen und die Schließung von kommunalen Einrichtungen“, so große Deters abschließend.