SPD besuchte die neue Rheinbacher Gesamtschule

Rheinbacher SPD im Gespräch mit der Stellv. Schulleiterin der neuen Gesamtschule.
Rheinbacher SPD im Gespräch mit der Stellv. Schulleiterin der neuen Gesamtschule.

Im Rahmen der Sommergespräche 2014 haben sich Mitglieder der SPD-Ratsfraktion sowie interessierte Mitglieder der SPD zum Ortstermin in der neuen Rheinbacher Gesamtschule getroffen.

„Wir wollten uns im Vorfeld des Schulbeginns über die aktuellen Baumaßnahmen im Schulgebäude informieren. Und auch pädagogische Fragen, die mit dem Start der neuen Schule verbunden sind, sollten zur Sprache kommen“, beschreibt Dietmar Danz, Stellv. Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, den Anlass des Besuches. „Denn mit der Gründung der Gesamtschule ist die Stadt Rheinbach hohe finanzielle Verpflichtungen eingegangen, die in den kommenden Jahren die städtischen Haushalte belasten werden. Vor diesem Hintergrund sind Entscheidungen zu treffen, wie sich die Gesamtschule in den Gebäuden der früheren Hauptschule und Realschule künftig entwickeln soll“, so Dietmar Danz weiter.

Matthias Swoboda und Andrea Sondermann von der Rheinbacher Stadtverwaltung erläuterten den Rheinbachern Sozialdemokraten die zurzeit im Gebäude der Hauptschule durchgeführten Arbeiten. Mit rund 80.000 EUR wurden insbesondere Malerarbeiten, elektronische Ausstattungen und neue Schulmöbel finanziert. In der ersten Etage des bisher ausschließlich von der Hauptschule genutzten Gebäudes sind die Eingangsklassen und der Differenzierungsbereich untergebracht.

Dorothee Seifert, Stellv. Schulleiterin der Gesamtschule, berichtete, dass mit Beginn des neuen Schuljahres 160 Kinder unterrichtet werden. Zwei der sechs Klassen sind Inklusionsklassen, in denen jeweils fünf Kinder mit besonderem Förderbedarf betreut werden. Mit 15 Lehrern und auch Sozialpädagogen wird der Unterricht nach den Sommerferien aufgenommen.

„Wir freuen uns, dass die Gesamtschule in wenigen Wochen mit sechs Eingangsklassen starten kann. Denn die Bezirksregierung Köln hat dem Antrag zur Errichtung einer Mehrklasse stattgegeben. Für die Kinder bedeutet das gute Voraussetzungen beim Start in der neuen Schule: kleine Lerngruppen, viel Zeit für jedes Kind und seine Besonderheiten, mehr Raum für individuelle Lernfortschritte“, so die SPD-Faktionsvorsitzende Martina Koch.

„Es ist nachdrücklich zu begrüßen, dass die Gründung der Gesamtschule über alle Parteigrenzen hinaus möglich war. Damit ist Rheinbach im Sekundarbereich zukunftsfest gemacht worden mit den örtlichen Angeboten von Gymnasien und der Gesamtschule“, so Martina Koch und Dietmar Danz abschließend.