Montage des Neubaues Kindergarten Kettelerstraße

Ratsfrau und Stadtratkandidatin Birgit Formanski
SPD-Ratsfrau Birgit Formanski

Nach mehrmonatiger Vorbereitung wurden von Montag- bis Mittwochnachmittag letzter Woche die Module für den Neubau Tagesstätte St. Helena auf dem dafür vorgesehenen Fundament installiert.
Dazu trafen nacheinander in der Nacht von Montag auf Dienstag sechs Lastkraftwagen mit Überbreite auf der Keramikerstraße ein, die den ersten Schub Fertigelemente geladen hatten. Dort standen sie in Warteposition bis zum jeweiligen Abruf. Der sechste Transporter endete passgenau an der Keramikerstraße.
Der erste Wagen dieser Reihe stand quasi vor dem Kran, der in der Verlängerung der Kettlerstraße Richtung Umgehungsstraße Platz gefunden hatte. Der Kranführer setzte am nächsten Morgen ein Fertigelement nach dem anderen auf Lastwagen mit Normalbreite, die diese Teile die kurze Strecke zum Kindergartengelände brachten. Dort stand der zweite Kran, mit dem die Module millimetergenau an die dafür vorgesehenen Stellen platziert wurden. Diese Prozedur wiederholte sich am zweiten Tag. Als die freischwebende Treppe in Schräglage am Spezialhaken hing, brachte der Kranführer dieses Bauteil durch mehrere gekonnte Drehungen an die richtige Stelle.
Das war ‚Kino live‘ von morgens bis abends und das an zwei Tagen.

Nicht nur die Kindergartenleiterin, Frau Löwer-Lenau, auch Eltern mit Kindergartenkindern sahen zu, wie das Gebäude nach und nach an Statur gewann. Mit großem Interesse verfolgten aber auch Nachbarn die Montage des Fertigbaues, der der Ecke Kettlerstraße/ Stauffenbergstraße nun ein gänzlich anderes Gesicht geben wird. Alle Passanten waren sich einig, dass die technische Leistung der Baufirma großen Respekt verdient.

Um diesen Plan umzusetzen, war die vollständige Sperrung der Stauffenbergstraße und Teile der Kettler- als auch der Kolpingstraße von Montagnachmittag bis Mittwochnachmittag notwendig.
Für SPD-Ratsfrau Birgit Formanski wäre hierbei eine frühzeitige, verständlich formulierte und flächendeckende Information sowie eine korrekte Beschilderung notwendig gewesen; immerhin muss bei Sperrungen dieser Art auch für Zugang der Rettungswagen im Notfall gesorgt werden. Kurzfristig und z. T. überhastet mussten etliche Anwohnerinnen und Anwohner ihre Pläne ändern. Den dadurch entstandenen Ärger hätte die Firma bei besserer Planung vermeiden können.

Zwei Monate müssen die Kindergartenkinder wahrscheinlich noch warten, ehe sie endlich ihre neue Unterkunft mit Beschlag nehmen können. Die Eltern werden zufrieden sein, ihre Kleinen wieder in diesem Viertel versorgt zu wissen und die Anwohnerinnen und Anwohner werden sich freuen, wieder spielende Kinder im Gartengelände der neuerbauten Kindertagesstätte zu sehen.