SPD fordert Konzept für Beschulung von Flüchtlingen

Ein Konzept für die Beschulung von Flüchtlingskindern beantragen die SPD-Fraktionsvorsitzende Martina Koch und Ratsherr Folke große Deters (SPD) in einem Schreiben an den Vorsitzenden des Schulausschusses, Dietmar Danz (SPD). Der Antrag wird in der nächsten Sitzung des Schulausschusses am 3. Dezember auf der Tagesordnung stehen.

„Die Aufnahme der zugewanderten Kinder ist eine große Herausforderung. Wir müssen alles dafür tun, dass die neuen Schülerinnen und Schüler gut integriert werden und gleichzeitig die einheimischen Schülerinnen und Schüler keine Qualitätseinbußen hinnehmen müssen. Daher fordern wir ein Konzept, das eine gleichmäßige und gerechte Verteilung der neuen Schülerinnen und Schüler entsprechend der Leistungsfähigkeit der einzelnen Schulen sicher stellt und den Schulen Planungssicherheit gibt“, begründen Koch und große Deters ihren Antrag.

Gerechte Verteilung auf die Schulen

„Wir danken der Verwaltung und den vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrern für ihren Einsatz. Jetzt geht es darum, die einzelnen Maßnahmen in ein Gesamtkonzept zu überführen und dieses Konzept offen und transparent zu diskutieren. Keineswegs darf der Eindruck entstehen, dass die Verteilung der neuen Schülerinnen und Schüler ungerecht ist und einige Schulen stärker belastet sind als andere. Ein solcher Eindruck kann nur ausgeräumt werden, wenn im Rahmen eines Gesamtkonzeptes nach objektiven Kriterien über die Verteilung der Flüchtlingskinder entschieden wird. Ebenfalls darf in den Schulen nicht der Eindruck entstehen, dass sie hinsichtlich der Bewältigung der Aufgaben vom Schulträger allein gelassen bzw. nicht bedarfsgerecht ausgestattet werden“, erklären Koch und große Deters abschließend.