„Bürgerschaftliches Engagement ist unbezahlbar“

Sebastian Hartmann, MdB
Sebastian Hartmann MdB

„Freiwilliges Engagement gehört in Deutschland für über 23 Millionen Menschen wie selbstverständlich zu ihrem Leben. Im Rhein-Sieg-Kreis konnte ich in den vergangenen Wochen mit den ehrenamtlich Engagierten beim THW Siegburg, jungen Kommunalpolitikern aus Hennef und den vielen Flüchtlingsinitiativen aus dem ganzen Kreis über ihre Arbeit sprechen. Ohne sie wäre unsere Gesellschaft weniger lebenswert. Das müssen wir immer wieder deutlich machen“, würdigt Sebastian Hartmann (SPD), Bundestagsabgeordneter für Rhein-Sieg, das bürgerschaftliche Engagement zum Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember.

Die Aufnahme der vielen Flüchtlinge würde ohne die zahlreichen Ehrenamtler gar nicht funktionieren. Hier hat die SPD in der Großen Koalition für Unterstützung gesorgt. Mit der Bereitstellung von 10.000 zusätzlichen Stellen im Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (BFD) hat Familienministerin Manuela Schwesig bereits reagiert. Zudem benötigt das Ehrenamt kompetente Ansprechpartner und hauptamtliche Koordinatoren, um die ehrenamtliche Arbeit zu verstetigen. Die kürzlich beschlossene Finanzierung solcher Koordinatorenstellen über den Haushalt der Integrationsbeauftragten Aydan Özoğuz ist daher der richtige Weg. Jeder Cent, den wir hier bereitstellen, hilft uns, das Engagement nachhaltig zu stärken“, ist sich Hartmann sicher.

Noch nie seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland haben sich so viele Menschen bürgerschaftlich engagiert. Jeder dritte Deutsche über 14 Jahre übt ein Ehrenamt aus. Kinder in Trennungssituationen begleiten, dementen Menschen helfen oder Jugendliche im Sportverein oder beim Berufsstart unterstützen: Gemeinsam bewegen Ehrenamtliche viel und stärken damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Bereits zum 30. Mal wird in diesem Jahr am 5. Dezember der Internationale Tag des Ehrenamtes gefeiert. Er wurde 1985 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen.