Keine Erweiterung des Kiesabbaus in Flerzheim

Die NRW-weit zuständige Abteilung Bergbau und Energie der Bezirksregierung Arnsberg hatte die von den Kieswerken Rheinbach geplante Erweiterung der Flerzheimer Kiesgrube abgelehnt. Seit Ende 2013 war ein Klageverfahren der Kieswerke gegen diese Entscheidung vor dem Verwaltungsgericht Köln anhängig. Die Kieswerke hatten beantragt, einen Rahmenbetriebsplan für die Erweiterung des Quarzkiestagebaus Flerzheim um weitere 23 Hektar zuzulassen.

„Ich begrüße ausdrücklich die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln, den Antrag der Kieswerke Rheinbach zur Erweiterung der Kiesgrube in Richtung Buschhoven abzulehnen“, so Dietmar Danz, Stellv. Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion und Flerzheimer Ratsherr. Der sozialdemokratische Kommunalpolitiker weist darauf hin, dass die Pläne des Betreibers der Kiesgrube vorsahen, die Abbaufläche bis auf rund 380 Meter an den Ortsrand von Buschhoven auszudehnen. „Dieser weiteren Verkraterung der Landschaft hat das Verwaltungsgericht einen Riegel vorgeschoben“, erläutert Dietmar Danz.

„Ich erinnere an den Versuch der Kieswerke Rheinbach, sehr frühzeitig vollendete Tatsachen zu schaffen. Während der Beratungsphase zum Regionalplan und der damit vorgesehenen Ausweisung einer Konzentrationszone, allerdings nicht in Flerzheim, sollten durch eine vorzeitige Beantragung einer Erweiterung langfristig Abbauflächen gesichert werden“, so der sozialdemokratische Kommunalpolitiker.

Im Rahmen der Beteiligung hatte im Übrigen seinerzeit die Stadt Rheinbach als Träger öffentlicher Belange mit den Stimmen von CDU und FDP einer möglichen Erweiterung der Kiesabbaufläche in Richtung Swisttal-Buschhoven zugestimmt. „Schon damals habe ich mein Unverständnis für die Haltung von Bürgermeister Raetz und meiner Flerzheimer CDU-Ratskollegen formuliert, wie leichtfertig mit kommunaler Solidarität umgegangen wird“, so Dietmar Danz abschließend.