Planungen für das Pallotti-Areal vorgestellt – Eine verpasste Chance für Rheinbach

Foto: General-Anzeiger, Rhein-Sieg-Zeitung, Axel Vogel

Ein Kölner Architekturbüro hat den Wettbewerb für eine Wohnbebauung des Pallotti-Areals in Rheinbach gewonnen. Das Ergebnis wurde jetzt vorgestellt. Auf dem rund drei Hektar großen Grundstück sollen rund 250 Wohneinheiten entstehen. Aus Sicht der SPD Rheinbach wurde durch die Vorgaben des Architektenwettbewerbs, die der Bürgermeister mit den Eigentümern der Grundstücke ohne Beteiligung des Stadtrats im Alleingang abgestimmt hat, jedoch eine Chance verpasst, den Wettbewerb optimal zu nutzen. Bspw. wurde durch die Vorgabe, höchstens dreigeschossig plus ausnahmsweise Sockelgeschoss zu bauen, die Empfehlung des Gutachters des Handlungskonzeptes „Wohnen Rheinbach 2030“ aus seinem Zwischenbericht 2017 ignoriert, auch in der Innenstadt bei Neubauten mehr als dreigeschossig zu bauen. Und auch der Vorschlag der SPD Rheinbach, das sog. Jugendmedizinische Zentrum in Nähe zum Schützenhaus zu platzieren, um so eine gemeinsame Parkplatznutzung zu ermöglichen und durch den Bau einen stärkeren Schallschutz zwischen geplanter Wohnbebauung und dem Gelände der Rheinbacher Schützen zu erreichen, wurde nicht aufgegriffen.

Weitergehende Informationen finden Sie in einem Flugblatt der SPD Rheinbach.

Auch der General-Anzeiger berichtet über die Planungen.