SPD-Ratsherr Dietmar Danz widerspricht Behauptung von Bürgermeister Raetz, die SPD hätte gegen eine Ortsumgehung von Flerzheim gestimmt

Flerzheim ist durch die beiden Landesstraßen 113 und 163, die zum Teil mitten durch den Ort führen, verkehrlich schwer benachteiligt. „Die Verkehrsbelastung durch die L 163 in der Konrad-Adenauer-Straße beeinträchtigt nicht nur durch den LKW-Verkehr massiv die Lebensqualität der Flerzheimer“, so der Flerzheimer SPD-Ratsherr Dietmar Danz und Stellv. Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion. Die Ortsdurchfahrt in Flerzheim weist erhebliche verkehrliche Probleme auf. Der unzureichende Fahrbahnquerschnitt macht die Begegnung von zwei Fahrzeugen in weiten Abschnitten der Straße unmöglich. Der hohe LKW- und Durchgangsverkehr und die vielfach nicht angepasste Geschwindigkeit vertragen sich nicht mit der örtlichen Situation. „Die Verkehrssicherheit ist massiv gefährdet und die Anwohner leiden unter den negativen Folgen des Verkehrs“, so Dietmar Danz weiter.

Deshalb hat es in der Vergangenheit mehrfach parteiübergreifende Initiativen gegeben, die verkehrliche Situation in der Konrad-Adenauer-Straße zu entschärfen. So haben vor geraumer Zeit u.a. die Flerzheimer Ratsmitglieder Dietmar Danz, Dagmar Specht und Andreas Gebert von SPD und CDU unterstützt vom Flerzheimer Ortsvorsteher Peter Antkowiak in einer gemeinsamen Ratsinitiative die Verwaltung aufgefordert, sich für die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung in der Straße einzusetzen. „Flerzheim spricht mit einer Stimme“, so der SPD-Ratsherr Dietmar Danz. Bürgermeister Raetz (CDU) hat über die Umsetzung dieses Ratsbeschlusses allerdings nie wieder berichtet.

„So verhält es sich auch mit der Resolution für eine notwendige Ortsumgehung von Flerzheim. Die Falschbehauptung des Bürgermeisters, heute veröffentlicht im General-Anzeiger (Ausgabe Rhein-Sieg-Zeitung), die SPD hätte sich gegen eine Ortsumgehung ausgesprochen, weise ich in aller Deutlichkeit zurück. Fake-News gehören zwar inzwischen oft zum politischen Alltag, sollten jetzt aber nicht auch noch in die Kommunalpolitik einziehen“, so Dietmar Danz weiter.

„Der Rat der Stadt hat sich in einer Ratsresolution am 9. Juli 2018 mit den Stimmen von CDU, SPD, UWG und FDP gegen die Stimmen der Grünen erneut für den Bau einer Ortsumgehung ausgesprochen. Bemerkenswert ist allerdings, dass der Bürgermeister ein Jahr Zeit benötigt, um einen mit breiter Mehrheit gefassten Beschluss umzusetzen und Gespräche mit dem Landesbetrieb in naher Zukunft ankündigt. Einen besonders hohen Stellenwert kann ich bei dieser Zeitverzögerung zur Umsetzung des Ratsbeschlusses beim Bürgermeister nicht erkennen“, so Dietmar Danz abschließend.