Welche Auswirkungen hat der Verkauf des Malteser-Krankenhauses an die Helios-Gruppe für Rheinbach?

Malterserareal
Bild: Gert-Uwe Geerdts

Zur Ratssitzung am Montag, dem 22. Juni hat die SPD-Fraktion einige Fragen an die Bürgermeister Stefan Raetz gerichtet. Unter Anderem will sie wissen, ob die Helios durch den Kauf des Krankenhauses in Bonn samt der in Rheinbach befindlichen Einrichtungen auch die Planung für den Bau eines neuen Pflegeheims auf dem Malteser-Areal in Rheinbach „übernommen“ hat? Für das geplante Pflegeheim gibt es eine Baugenehmigung, die am Jahresende drei Jahre alt wird und dann verfällt. Da ist stellt sich die Frage, ob die Helios von der Baugenehmigung Gebrauch machen möchte. Weiterhin interessiert die Sozialdemokraten, ob die Helios in den Erbpachtvertrag mit der katholischen Kirchengemeinde eintritt und ob die Zustimmung der katholischen Kirche schon vorliegt. Die Malteser hatten weitreichende Pläne für den Umbau des ehemaligen Krankenhauses in Rheinbach und ergänzende Neubauten auf dem Malteser-Areal über den Neubau eines neuen Pflegeheimes hinaus, für das eine Baugenehmigung seit 2018 vorliegt. Da stellt sich die Frage, ob der Helios diese Pläne bekannt sind und weiterverfolgt werden. Abschließend ist von Interesse, ob im Rahmen des Verkaufs der Einrichtungen in Rheinbach neue Arbeitsplätze auf dem Malteser-Areal entstehen oder ob welche wegfallen sollen.

Auf all diese Fragen gibt es bislang keine Antworten. Es werden Gespräche vor Ort geführt, die der Bürgermeister abwarten will, bevor er selbst mit Helios bzw. der Firma Fresenius, an die das Areal wohl weitergereicht werden soll, über die Zukunft des Malteser-Areals sprechen will. Zur Anfrage (hier).