Engagierte Bürger beantragen Verkehrsberuhigung des Ölmühlenweges – L113

Beratung erfolgt in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Verkehr am 29.09.2020

Die Verkehrssituation der aus Merzbach kommenden L 113 – ab Kreuzung Waldhotel Ölmühlenweg – steht immer wieder in der Kritik. Geschwindigkeitsbeschränkungen werden nicht eingehalten und viel zu schnell fahrende Fahrzeuge gefährden die Sicherheit der Fußgänger und Fahrradfahrer, besonders aber auch der Kinder. Die zu schnell fahrenden Fahrzeuge verursachen Lärm, der Tag und Nacht die Anwohner des Ölmühlenweges und der angrenzenden Straßen im Waldviertel und Neukirchener Weg beschallt.

Nun haben sich engagierte Anwohnerinnen und Anwohner um Stephanie Fröhlich zusammengeschlossen, die gemeinsam in einem Bürgerantrag Maßnahmen einfordern, die die Situation vor Ort für die Anwohner und deren Kinder, Fußgänger und Radfahrer entscheidend verbessern soll.

Der zuständige Fachausschuss der Stadt Rheinbach wird das Thema in der Sitzung am 29. September beraten. Die Stadtverwaltung muss sich für diese Straße mit dem für den Eigentümer Land NRW als Dienstleister zuständigen Landesbetrieb Straßenbau ins Benehmen setzen, um dort Veränderungen zu erreichen.

„Wir werden die Stadtverwaltung bitten, hier mit Nachdruck vorstellig zu werden, damit schnell etwas passiert,“ erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Ute Krupp.

Bereits im Jahr 2019 hat ein Anwohner einen Antrag gestellt, den Straßenbelag des Ölmühlenweges mit Flüsterasphalt zu erneuern, da die Lärmbelästigung durch den PKW-Verkehr unerträglich ist. Dieser Antrag ist vom Rat der Stadt Rheinbach an den Landesbetrieb Straßenbau geschickt worden, mit der Bitte des Rates versehen, sich des Problems anzunehmen. Joachim Steig, zuständiger Ratsherr in diesem Bezirk: „Es ist unerfreulich, dass das Anliegen des Bürgers aus 2019 bisher vom Landesbetrieb nicht einmal eine Antwort