SPD Rheinbach geht Wahlprogrammthema an: Einzelhandel stärken und nachhaltig gestalten

Weihnachtsbeleuchtung oder Notsignal? SPD-Fraktion sorgt sich um Einzelhandel in Rheinbach
Weihnachtsbeleuchtung oder Notsignal? SPD-Fraktion sorgt sich um Einzelhandel in Rheinbach Bild: Dr. Georg Wilmers

Die Rheinbacher Geschäftswelt steht vor gewaltigen Herausforderungen. Auf der einen Seite laufen
Onlinehändler dem stationären Handel immer mehr den Rang ab. Auf der anderen Seite hinterlässt
Corona seine Spuren in den Auftragsbüchern vieler Gewerbetreibenden.
Aus diesen Gründen möchte die SPD Rheinbach das Stadtmarketing verbessert wissen und damit ein
erstes Wahlversprechen einlösen. Dazu werden die Rheinbacher Sozialdemokrat/innen folgende
Impulse in den Fachausschuss für Standortförderung und Feuerwehr sowie in den Aufsichtsrat der
Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (WFEG) einbringen: Professionalisierung
Stadtmarketing und der Aufbau von neuen Vertriebsstrukturen z. B. mit einer onlinegestützten
Vermarktung für den Rheinbacher Handel. Darüber hinaus sollen zukunftsfähige Ideen gemeinsam
mit den Gewerbetreibenden entwickelt werden, damit den vielfältigen Herausforderungen möglichst
wirksame und nachhaltige Instrumente entgegengesetzt werden. So könnte mit Hilfe einer
Immobilien- und Standortgemeinschaft zum Beispiel auch die Weihnachtsbeleuchtung auf eine
grundsolide finanzielle Basis gestellt werden.
Der stationäre Handel ist ein integraler Bestandteil des städtischen Lebens und bestimmt so, wie
attraktiv und lebendig eine Innenstadt ist. „Eine lebendige Innenstadt lebt auch von attraktiven
Rahmenbedingungen, die noch mehr Anreize für den Kauf in heimischen Geschäften schaffen. Dafür
macht sich die SPD Rheinbach gerne stark“, bekräftigt Jürgen Lüdemann, wirtschaftspolitischer
Sprecher und Vorsitzender der SPD Rheinbach.