Integrationsarbeit in Rheinbach wird weiter verstärkt

Das Engagement ehrenamtlicher Helfer wird durch „Case Manager“ unterstützt

Seit 2014 fördert der Rhein-Sieg-Kreis Kommunales Integrationsmanagement. Ziel ist es, auf vorhandenen Strukturen aufzubauen und gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort am Bedarf orientiert in der Integrationsarbeit für geflüchtete Menschen enger miteinander zusammenzuarbeiten. Schwerpunkt ist dabei u. a. die Förderung in Ausbildung und Qualifikation, ebenso wie die Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Ein weiteres Thema ist die Vermittlung von Wohnraum, der besonders in Rheinbach knapp ist.

In der ersten Sitzung des Ausschusses für Generationen, Integration und Soziales wurde entschieden, die Integrationsarbeit für geflüchtete Menschen weiter zu stärken und neu aufzustellen. Vorgestellt wurde das Konzept des Kommunalen Integrationsmanagement (KIM). Eine wichtige Maßnahme ist in diesem Jahr die Einstellung von sieben so genannten Case Managern für die 19 Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises. Diese sollen die Gemeinden und die ehrenamtlichen Helferkreise vor Ort bei ihrer Integrationsarbeit unterstützen.

Die Einstellung der Case Manager wurde vom Ausschuss sehr begrüßt, zumal die Maßnahme für die Stadt Rheinbach keine zusätzlichen Kosten verursacht.

„Wir erwarten weitere Unterstützung durch das Land im nächsten Jahr. Ziel muss es sein, dass jeder Kommune und auch Rheinbach ein eigener Case Manager zur Verfügung steht“, erläutert die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Pia Grünberg die Situation. Auch die Zusammenarbeit der Städte untereinander sollte gefördert werden. „Die Probleme sind ja meist in allen Kommunen gleich. Es ist wichtig, sich darüber auszutauschen und gemeinsam Lösungsvorschläge zu erarbeiten“ so die Ausschussvorsitzende Martina Koch von der SPD. „Das sichert den dauerhaften Erfolg der Integration. Dabei sind besonders die ehrenamtlichen Helfer mit einzubinden.“